Zum Aschermittwoch
Mit dem Aschermittwoch beginnt am 18. Februar die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Die Gläubigen empfangen als Zeichen der Busse die geweihte Asche.
Die Asche ist Zeichen menschlicher Gebrechlichkeit und Sterblichkeit, aber auch Zeichen neuen Lebens. In früheren Zeiten wurde mit Asche gewaschen. Asche hat reinigende Kraft. Sie ist auch Zeichen der Busse und Umkehr: Die Leute von Ninive reagierten auf die Busspredigt des Propheten Jona positiv und hüllten sich darauf in Säcke und streuten sich Asche auf den Kopf. Ihre Schuld wurde von Gott vergeben.
Für die Asche werden die Palmzweige des Vorjahres verbrannt. Die Zweige des Jubels und Triumphes werden verbrannt, sterben gleichsam, um so zum Zeichen des Kreuzes, des Todes und der Auferstehung Jesu zu werden. Der Aschermittwoch gehört – neben dem Karfreitag – zu den wenigen übrig gebliebenen Fast- und Abstinenztagen.
Wir laden Sie ein, am Gottesdienst teilzunehmen und das Aschenkreuz zu empfangen. Die Gottesdienste am Aschermittwoch sind wie folgt: um 9.30 Uhr in St. Martin und um 18 Uhr in Bruder Klaus.
