Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag

19./20. September

Nach wie vor lautet der offizielle Name unseres Landes «Schweizerische Eidgenossenschaft». Genossen sind von der althochdeutschen Wortbedeutung her Menschen, die miteinander etwas geniessen, die Nutzniesser einer Vereinigung, eines Bundes sind. Manchmal wird der Bund ungeniessbar oder muss wieder neu errungen werden.
So entstand der eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag. Er ist eng mit der Entstehung des Bundesstaates von 1848 verbunden. Damals stand der Staat noch auf wackligen Füssen. Der Religionsfriede zwischen Reformierten und Katholiken musste errungen werden. So betätigte sich der Staat als ökumenischer Vermittler und schuf den Bettag, um die gemeinsamen christlichen Wurzeln zu betonen.
Was können wir heute in unserem Land geniessen, wo gibt es Grund zur Dankbarkeit und wo gibt es Ungeniessbares, das nach Busse und Umkehr ruft? Beten wir gemeinsam, um beides zu erkennen. 

Samstag, 19. September, 16.30 Uhr Kirche Bruder Klaus 
Die schöne Tradition einer Jodlermesse wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Die Tälläbuebe aus Attinghausen umrahmen den Gottesdienst mit verschiedenen Jodelliedern. Der Chor wird von Corina Ferrari dirigiert. 

Sonntag, 20. September, 10.00 Uhr Kirche St. Martin 
Der Festgottesdienst wird mit volkstümlichen Klängen von Carlo Gamma (Saxophon), Peter Gisler (Kontrabass) und Lea Ziegler Tschalèr (Orgel) umrahmt. Nach dem Schlusssegen wird das Allerheiligste in die Krypta der St. Anna-Kapelle übertragen. Bis um 17.00 Uhr besteht die Gelegenheit zur stillen Anbetung.